Das Medienzentrum verfügt seit dem Sommersemester 2011 über ein Eye-Tracking-System der Firma Tobii. Dozenten und Studenten sind herzlich eingeladen, es für Lehre und Projekte zu nutzen.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte beim Koordinator des MZ.
Für die nahe Zukunft sind im Bereich Weiterbildung Einführungskurse zur Nutzung des Eye-Tracking-Systems geplant.
Unter Eye-Tracking (auch Blickerfassung, Okulographie) versteht man ein Untersuchungsverfahren, bei dem mit Hilfe spezieller technischer Hilfsmittel (sog. Eye-Tracker) die Augenbewegung von Testpersonen aufgezeichnet und analysiert wird.
Gemessen wird dabei, mit welcher Intensität und in welcher Reihenfolge die Testperson Objekte auf einer Oberfläche betrachtet.
Einsatzmöglichkeiten
Genutzt wird Eye-Tracking u. a. zur Ermittlung der Benutzerfreundlichkeit von Internetseiten oder im Bereich der Marktforschung, um die Wirksamkeit von Werbekampagnen zu untersuchen und zu optimieren.
Zentrale Fragestellungen bei solchen Untersuchungen sind:
Visualisierungsmöglichkeiten
Heat-Maps: Mit Hilfe von Heat-Maps (auch Gaze-Spots, Hot Spots genannt) kann die Betrachtungsintensität veranschaulicht werden. Bereiche, die vom Betrachter besonders lange oder wiederholt fixiert werden, sind durch warme Farben gekennzeichnet; je weniger wahrnehmungsprominent die Bereiche sind, desto kühler sind die Markierungsfarben.
Gaze-Plots: Bei dieser Darstellungsweise wird nicht nur die Betrachtungsintensität durch mehr oder minder große Kreise visualisiert, sondern insbesondere der Blickverlauf. Nummern innerhalb der Kreise geben die Reihenfolge der Fixationen an.
Heat-Maps und Gaze-Plots können entweder statisch als Bild oder dynamisch als Video wiedergegeben werden.
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04.05.2011 (AJ)